Eisstation mal anders
Freitag waren wir wieder den ganzen Nachmittag auf dem Eis und haben unsere kleinen Tauchroboter eingesetzt, auch ROV genannt. So können wir schauen, was unter dem Eis passiert. Ein Loch ins Eis zu machen klingt erstmal simpel - bei fast 1,5 Meter Eisdicke ist das aber ein ganz schönes Unterfangen. Mit tatkräftiger Unterstützung des Wissenschaftsoffiziers (Merci Gwen!) waren wir nach etwa drei Stunden fertig und die ROVs konnten abtauchen.
Viel Arbeit mit Kernbohrer, Eissäge, Eisschrauben und Schaufel - und dann war das ROV bereit zum Tauchen
Das Zurückholen der ROVs war dann nochmal etwas abenteuerlich, da sich ein Kabel unterm Eis verfangen hatte. Mit Unterstützung der Crew und zur Unterhaltung von vielen neugierigen Menschen an Bord haben wir es schlussendlich geschafft - alle Personen und Ausrüstung war an Bord und wir konnten weiterfahren.